Philippinen – Panglao, März 2004

Im März 2004 waren Ade, Silke, Enzo, Axel, Karl-Heinz, Sandra, Mike und Christa auf der philippinischen Insel Panglao im Hotel Alona Beach.

Als wir endlich nach 15 Stunden Flug und zwei Stunden Fahrt mit der Fähre in Tangbilaran, der Hauptstadt von Bohol ankamen, ging es noch mit dem Bus ca. 45 Minuten auf unsere endlich lang ersehnte Insel Panglao. Wir kamen alle etwas gestresst dort an, und bezogen so nach und nach unser Zuhause für die nächsten drei Wochen. Die neu erbauten Bungalows inmitten von Palmen waren sehr schön. Nur unser Dschungelcamper Ade war etwas enttäuscht, als er sein Stelzen-Bungalow bezog. Doch als wir dann alle durstig und hungrig zum Strand gingen, war bei Ade die Enttäuschung wie weggeblasen.

 

Es waren alle von der Schönheit der Insel, vom guten Essen, von den tollen Cocktails, vor allem von der guten Stimmung und den netten Leuten so begeistert, dass wir dann etwas später alle nach einander zufrieden in unser Bett fielen.

 

Am nächsten Tag gingen wir zu unserer Tauchbasis und machten unseren ersten Tauchgang klar. Nach einer theoretischen Einweisung erhielt jeder Taucher einen Korb, um sein Tauch-Equipment dort unter zu bringen. Sandra war richtig stolz, als sie auch einen eigenen Korb bekam, um ihre Schnorchelausrüstung dort auf zu bewahren. Dann ging es zum Hausriff, um einen Checktauchgang zu machen, damit bei jedem auch alles richtig am Mann saß. Den Abend ließen wir dann noch mit einem (oder zwei) Dekobieren und einem guten Essen ausklingen.

 

Wir waren alle begeistert von den darauf folgenden Tauchgängen. Einer der schönsten Tauchgänge war Balicasag. Das steil abfallende Riff ist so schön mit riesigen Fächerkorallen, Weichkorallen, schwarze Korallen, jede Menge von Anemonen, und, und, und…. bewachsen, dass man gar nicht weiß, wo man hinschauen soll. Auch jede Menge verschiedenster Arten von Nacktschnecken waren dort zu entdecken. Das Beste war, als ich mich mit meiner Videokamera mitten hinein in einem Schwarm Jackfische treiben ließ, die wie ein Tornado am Riff entlang schwammen. Der Gipfel war dann noch, als wir dort einen Nachttauchgang machten. Es blühte in allen Farben und in fast jedem Loch war etwas zu entdecken.

 

Das zweitschönste Riff war Apo, das zu den „Top Ten“ der besten Tauchgebiete der Welt gezählt wird. Wir fuhren mit unserer Banka 2 1/2 Stunden hinaus und brauchten 4 1/2 Stunden für die Rückfahrt, da am Mittag das Meer sehr rau war. Wir zogen alle sogar unsere Tauchanzüge an, da wir uns vor dem Spritzwasser nicht mehr schützen konnten, aber all das schreckte uns nicht ab, da das Tauchen dort so schön war. Wir ließen uns einfach mit der Strömung treiben und sahen dabei entweder ins tiefe Blau oder ans Riff hin, das wie in einen Film an uns vorbei wanderte. Das Ende des Tauchgangs konnten wir noch mit der Begegnung mit einer Seekobra abschließen. Das Dekobier an diesem Abend schmeckte uns nach diesem erlebnisreichen und anstrengenden Tag besonders gut.

 

Etwas Besonderes auf Panglao waren am Strand die Massagen. Für umgerechnet 3-4 Euro konnte man sich über eine ganze Stunde hin von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen. Ah, war das wohltuend!!!

 

Interessant waren auch die Ausflüge zu den bekannten Chocolate Hills, eine idyllische Flussfahrt mitten im Urwald, und auch die Hauptstadt Tangbilaran zu erleben.

 

Der Abschluss unseres Urlaubs waren dann noch zwei Tage Hongkong. Das muss man erlebt haben! Faszinierend waren die vielen neben einander gebauten Wolkenkratzer, die bis in die Berge hinauf stehen. Die Besichtigung einer sehenswerten Diamantenfabrik verlief für den ein oder anderen etwas teuer. In den Einkaufstraßen funkelte es in allen Farben. Ein Geschäft nach dem anderen, vom Ramsch bis zu den teuersten Markenartikeln ist alles zu haben. Dort braucht man einen dicken Geldbeutel! Auch das Essen ist sehr teuer. Bei zwei Portionen Spaghetti und zwei Getränken ist man 35 Euro los.

Am Abend um 11.55 Uhr ging unser Flug nach Deutschland, und der Urlaub war zu Ende.

 

Ich glaube, dass es jedem von uns gefallen und schöne Erinnerungen hinterlassen hat – man wird des öfteren noch daran zurück träumen.

Christa