Jugendausfahrt an den Plansee, 27.-29. Juli 2012

Jugendausfahrt an den Plansee, 27.-29. Juli 2012

Die mittlerweile traditionelle, von Dagmar Jäger wieder perfekt geplante und organisierte Jugendausfahrt am ersten Wochenende der Sommerferien ging in diesem Jahr an den Plansee bei Reutte in Österreich. Ein paar von den „Großen“ waren bereits einige Tage früher gefahren und hatten schönes Wetter bis zum Abwinken genossen. Nachdem es mit dem „Tauchercamp“ nicht geklappt hatte, waren wir in der „Musteralm“ unter gekommen. Tagsüber tummelte sich aber alles am See oder im „Eventshelter“, dem Mannschaftszelt, das ausreichend Platz für zwei Bankreihen bot – am Freitag suchten wir dort vor allem den Schatten! Es war sehr heiß, und wir genossen die Abkühlung durch die beiden Tauchgänge sehr. Und da unsere Jungs nicht hinter Ainoah, dem einzigen Mädchen, zurückstehen wollten, wurde auch eifrig gebadet in diesem eiskalten Gewässer. Die Erwachsenen erwiesen sich da größtenteils als etwas verweichlichter… Der Plansee zeigte sich jedenfalls von seiner guten Seite, das Wasser war sehr klar und es wimmelte im Flachbereich von Barschen. Daneben gibt es ja auch noch eine durchaus sehenswerte Auswahl von allerlei versunkenem Gerümpel. Im See liegen z.B. mehrere Schlitten verschiedener Größen und eine Kutsche, die so manche Frage über die Fahrtüchtigkeit ihrer Chauffeure aufwerfen! Einen dritten Tauchgang gab es abends um 21:30 Uhr – diesmal kamen auch die Krebse in Scharen aus ihren Löchern. Auch wenn es nicht korrekt ist – sie etwas zu ärgern macht wirklich Spass, da sie dann eine wunderbare Boxer-Abwehrhaltung annehmen.

Der Freitag endete mit einem „Donnerwetter“, fast pünktlich um Mitternacht gab es ein kurzes, aber heftiges Gewitter, das einen Samstag mit wechselhafterem Wetter ankündigte. Morgens war es noch einigermaßen schön, und so ging es rasch zum ersten Tauchgang in den See. Einige von den erfahreneren Jungs – in meinen Fall Rico und Fabian – machten nun einen etwas tieferen Tauchgang, um einen Blick auf das „Piratenschiff“ in 20 m Tiefe zu werfen. Das ist zwar nur das Wrack einer Segeljolle, aber immerhin ein Wrack! Dann gab es einige Zeit Gewitter und heftigen Regen. Dies tat aber der guten Laune keinen Abbruch, da man im „Event-Shelter“ gute Deckung hatte und auch – sehr wichtig – genug zu Essen da war. Immerhin wurde es nicht kalt. Da es Nachmittags wieder etwas aufklarte, kamen wir doch noch zu einem zweiten Tauchgang – dank der Tauchbasis war es sogar ein Bootstauchgang. Im Bergsee, was will man mehr! Es ging mit dem Schlauchboot weg und per Rolle rückwärts ins Wasser.

Abends gab es dann das mittlerweile traditionelle Sauhaxenessen, und anschließend die ebenfalls bereits traditionellen musikalischen Darbietungen unseres Wirts. Man muss unseren Jungs hoch anrechnen, dass sie das brav über sich ergehen ließen, obwohl ihrem Geschmack – zumindest mein Eindruck nach ein wenig Fachsimpeln – eher Heavy Metal und ähnliches entsprochen hätte.

Nach einem leckeren Frühstück auf der „Musteralm“ sah das Wetter am Sonntag zunächst wieder einmal eher deprimierend aus. Aber während der Autor dieser Zeilen bereits auf der Rückreise war, zeigte sich die Unberechenbarkeit des Plansee-Wetters erneut, und diesmal in positiver Weise. Die Regenwolken verschwanden, und es gab noch einmal Gelegenheit zu einem letzten Tauchgang – und auf der Rückreise dann zu einem kulinarischen Zwischenstopp bei dem für seine riesigen Portionen berühmten „Adlerwirt“ in Pfronten.

Fazit: Ein gelungener Ausflug mit einer wirklich netten Truppe. Ein herzliches Dankeschön an Dagmar und Uwe Jäger für die tolle Organisation und an alle anderen Helfer!

Text : Daniel Stihler
Bilder: Daniel Stihler, Uwe und Dagmar Jäger

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