Bohol, Panglao Philippinen, Frühjahr 2003

Nach 12 Stunden Flug machten wir ein Zwischenstop in Singapur, dort hatten wir 3 Stunden Aufenthalt. Danach flogen wir nochmals 3 Stunden weiter nach Cebu. Dort angekommen, ging es nach zwei Stunden Wartezeit auf die Fähre. Nach noch mal zwei Stunden Fahrt kamen wir endlich in Tagbilaran an, der Hauptstadt von Bohol. Von dort aus ging es dann nochmals mit dem Auto weiter nach Panglao zur Alona Beach.

Wir waren alle sehr angespannt, weil keiner wusste, was uns dort erwartet. Wir sahen die Fahrt über schon sehr viel, von den Armen, die in Wellblechhütten hausten, bis hin zur schönen Villa, aber wie sah wohl unser Zuhause aus, das wir die nächsten drei Wochen bezogen? Als wir dann endlich in unserem Resort ankamen, bezogen wir unser Heim. Die Spannung ließ erst nach, als wir die Tür zu unserem Bungalow öffneten und  sahen, dass die Unterkunft in Ordnung war. Wir gingen an diesem Tag noch etwas essen, und dann fielen wir todmüde in unser Bett. Insgesamt waren wir 26 Stunden auf den Beinen.
Am nächsten morgen gingen wir auf Entdeckungsreise, wo wir dann unter anderem auch gleich unsere Tauchbasis fanden. Die Atlantis Dive Center von Alona Beach. Es ging gleich von Anfang an familiär zu. Wir konnten es kaum erwarten, den ersten Tauchgang zu machen, und entschieden uns gleich am Nachmittag, ins Wasser zu gehen. Es war traumhaft!!! Jeder Tauchgang, der dann folgte, war wunderschön.

Es gibt dort zwar keine Großfische, aber die Riffe sind alle, aber auch wirklich alle voll intakt. Man findet eine Farbenpracht, an die nicht mal die Riffe von Ägypten heran kommen. Große Fächerkorallen, Schwämme in alle Farben, Seekobras, Frogfische, und viele, viele Kleintiere wie das Pygmäen-Seepferdchen bestimmen das Bild. Um letzteres zu entdecken, mussten wir mit einer Lupe am Korallenstock suchen. Das war sehr lustig!
Fotografen kommen hier wirklich voll auf ihre Kosten.


Die Riffe liegen alle tief,  mindestens 40 Meter. Strömung gibt es fast gar nicht, außer am Apo Reef. Das Apo Reef gehört zu den 10 besten Top-Tauchplätzen auf der Welt. Man taucht mitten durch Tausende von Jackfische ohne sie zu berühren. Riesengroße Anemonenfelder sind zu sehen, soweit das Auge reicht, und, und, und…..
Außer Tauchen gibt es aber auch Sehenswürdigkeiten an Land, wie die Chocolate Hills…

eine idyllische Flussfahrt

dann die Hängebrücke mitten im Dschungel

und die süßen kleine Tarsier-Affen mit ihren großen Augen

Das Leben auf Panglao ist sehr preiswert. Man kann dort für umgerechnet 1 Euro bis hin zum feinen Dinner für ca. 7 Euro essen. Das Bier kostet nicht einmal 1 Euro. Man braucht also zum Leben nicht viel ( Dort würde sich auch mein Bruder Klaus bestimmt wohl fühlen).

Nun ja, alles hat ein Ende und am 11. Januar mussten wir die Rückreise wieder angehen, und nach 32 Stunden auf den Beinen landeten wir morgens um 7.oo Uhr in Stuttgart wieder.Es war bitter kalt!

Wir haben uns entschieden, 2004 auf jeden Fall nochmals dort hin zu fliegen.

Text und Fotos: Christa und Mike Werner